Zucht und Haltung

Der Zuchtstamm

Der Zuchtstamm ist der Ausgangspunkt. Tuzohähne sind sehr fleißig. Man kann ihnen 2-10 Hennen geben. Sie kümmern sich gut und behüten ihre Hennen. Bei abwechslungsreicher, gehaltvoller  Ernährung können im Frühjahr Bruteier gesammelt werden.

Die Brut

Tuzos können problemlos künstlich erbrütet werden

Egal ob Motorbrüter oder Flächenbrüter, solange die Eier nicht zu alt sind,sind Tuzo gut künstlich zu erbrüten.

Die Naturbrut ist eine echte Alternative

Die Aufzucht mit einer Glucke ist eine hervorragende Alternative. Die Küken können behütet groß werden, sie lernen arttypische Verhaltensweisen schneller und machen ihrem Züchter viel Freude.

Die Aufzucht

Wenn man ein paar Sachen beherzigt, sind die Tuzo problemlos in der Aufzucht. Das Starterfutter sollte proteinreich sein (zB. Ziergeflügelstarter, Putenstarter, gehaltvolles Kükenstarterfutter).  Die Gaben von Mehlwürmern können zur Zahmheit der Tiere beitragen. Nach ca. 8 Wochen sollte auf ein gutes Jungtierfutter umgestellt werden. Beim weiteren Heranwachsen können die Jungtiere in Gruppen gehalten werden. Manchmal ist es notwendig beginnende Rangkämpfe mit dem Aufsetzen von Hühnerbrillen zu unterbinden. Ein Integrieren von fremden Tieren in eine bestehende Gruppe kann im fortgeschrittenen Alter zu Problemen führen. Sie sind halt Kämpfer.

Selektion und Beringen

Im Laufe der Aufzucht müssen die Jungtiere nach ihrem Rassewert selektiert werden.  Wenn anfangs vor allem farbschlagsspezifische Kriterien, wie zB. Lauffarbe, Gefiederfarbe und -zeichnung das Aussuchen bestimmen, sind es im Laufe des Sommers Kamm- und Augenfehler die zum Ausschluß führen können.

 

Bringt werden die Tuzo im Alter von 10-15 Wochen mit 16mm Ringen bei den Hähnen und 15mm Ringen bei den Hennen.

Ausstellungssaison

Nach der erfolgreichen Aufzucht kommt die Ausstellungssaison. Es ist sinnvoll die Hähne während dieser Zeit einzeln unterzubringen. Hier werden sie gleich an den Menschen gewöhnt und man kann Brustkamm und Flügelrosen regelmäßig kontrollieren und putzen. Die Hennen können in Gruppen gehalten werden. Auch sie können mal ordentlich aneinander geraten. Aber sie kriegen sich meist schnell wieder ein. Zur Ausstellungsvorbereitung ist neben Reinigen und Einölen von Läufen und Kammes nicht viel zu machen.